Ich bin ein Verzögerungsfisch!

Wer den Film „Findet Nemo“ gesehen hat, weiß, was ich meine. Wer nicht, der hat hier eine kurze Zusammenfassung:

Ich kann mir keine Verzögerung mehr leisten, und du bist einer dieser Fische, die Verzögerung verursachen. Manchmal ist das auch ganz gut – es gibt ganze Gruppen von Fischen, die sind … Verzögerungsfische.

DSC03749nUnd ich denke, genau das ist das Problem! Zumindest bei mir. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin gerne der Typ von Mensch, der Sachen hinauszögert. Zwar plane ich sehr viel im Voraus, setze diese Pläne allerdings selten um. Es ist ein Fluch. Ich mache Listen, schreibe alles genau auf und dann – dann finde ich immer einen Weg darum herum. Ich sage mir, dass ich das und das erst machen kann, wenn jemand anderer seinen Teil dazu beigetragen hat (zum Beispiel Coverdesign und Korrektur). Das ist meine liebste Vorgehensweise: abwarten und Tee trinken (Tee ♥).
Dass das diese Taktik zu rein gar nichts führt, muss ich, denke ich, nicht extra betonen.

Nur was kann man gegen die Verzögerungstaktik tun? 

Ich versuche, ab jetzt jeden Tag einen Satz aufzuschreiben, der meinen Tag zusammenfasst. Nicht wie in einem Tagebuch, in dem man seinen ganzen Tagesablauf schildert, sondern ein einziger Satz. Nur, um festzustellen, ob ich heute etwas geleistet habe oder nicht. So möchte ich mich dazu bringen, Sachen zu machen, die interessant sind, und nicht Stunden sinnlos zu verplempern.

Was macht ihr, um nicht in Sinnlosigkeiten zu versumpfen? Lasst es mich bitte wissen! :D