Rezension: Unfiltered – Lily Collins

Heute Abend hab ich mal etwas anderes für euch. In letzter Zeit habe ich mir einige Bücher gekauft, allen voran Ratgeber. Ich hätte nie gedacht, dass ich der Typ Mensch bin, der gerne Ratgeber liest! Aber Tatsache ist, dass ich unheimlich gerne Neues lerne. Ich dachte, dass sich das bei mir bloß auf Sprachen und Design beschränkt. Allerdings hat sich herausgestellt, dass ich auch gerne Neues über mich selbst lerne. Darüber, wie ich mich selbst verbessern kann.

Alles hat mit YouTube begonnen. Ich habe mir einige Videos über persönlichen Wachstum und Minimalismus angesehen (wenn euch das interessiert, schaut unbedingt bei Lavedaire oder muchelleb vorbei!), und bin so auf das Thema Persönlichkeitsentwicklung gekommen. Ich finde Bücher in diesem Bereich unheimlich faszinierend. Deshalb möchte ich euch heute gerne ein Buch vorstellen, das mir sehr gut gefallen hat. Unfiltered von Lily Collins.

Das ist das erste Mal, dass ich eine Rezension zu einem Buch verfasse, also seid bitte nicht zu streng mit mir :D 

Seit Jahren bin ich nun schon ein großer Fan von Lily Collins. Und das hat nichts damit zu tun, dass ihr Vater einer der begabtesten Künstler dieses Planeten ist. Ich mag ihr Auftreten, ihr Aussehen und ihre Einstellung. Dementsprechend begeistert war ich, als ich herausgefunden habe, dass Lily ein Buch veröffentlicht.

Das Buch lag eine ganze Weile neben meinem Bett, aber ich habe nie die Zeit gefunden, es anzufangen – zumindest bis vor einer Woche. Gestern habe ich es beendet, und wenn ich ehrlich sein soll, hat es meine Erwartungen übertroffen.

Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, was mich erwarten würde. Das Einzige, was ich wusste, war, dass es ein ganzes Kapitel über ihre Augenbrauen in dem Buch gab (was ich schon mal super fand :p ). Der Titel des Buchs trifft den Nagel auf den Kopf. Die Geschichten darin sind absolut ehrlich. Lily schreibt über die Unsicherheiten, die sie immer hatte, über ihr Aussehen, ihre Essstörung bis hin zu gescheiterten Beziehungen. Und sie erzählt auch, wie sie mit allem klar gekommen ist – einmal einfacher und manchmal auch nur sehr schwer.

Es war unheimlich interessant zu lesen, wie sich ihre Essstörung langsam entwickelt hat, und wie Lily sie überwinden konnte. Doch der packendste Teil war für mich ein Kapitel, in dem sie über das Thema „Ghosting“ schreibt. Sie erzählt von einem ihrer Exfreunde, der ihr unheimlich viel bedeutet hat. Und der eines Tages einfach nicht mehr da war. Er hat auf keine Anrufe reagiert und sich nie mehr bei ihr gemeldet. Es muss schrecklich sein, so im Stich gelassen zu werden. Und es ist bestimmt nicht einfach, nach einem Tiefschlag wie diesem weiterzumachen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch eine große Hilfe für jemanden ist, der sich in einer ähnlichen Lage befindet. Sei es nun Unsicherheit im eigenen Körper oder schädigende Beziehungen.

Ich konnte viel aus dem Buch mitnehmen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen! (:


Und jetzt seid ihr dran! Sagt mir mal, ob ihr das Buch gelesen habt, oder ob es ein Buch über persönliches Wachstum gibt, das ihr mir empfehlen könnt. Ich freue mich auf eure Vorschläge ♥