#Autorenmontag: 90-Tage-Challenge

90 Tage-Challenge

Durchhaltevermögen. Das ist DAS Zauberwort schlechthin, wenn es darum geht, ein Buch zu schreiben. Es ist ein großes Projekt, das viel Zeit in Anspruch nimmt. Um diesen mächtigen Berg an Arbeit zu bewältigen, benötigt es vor allem Beständigkeit.

Wie du die mit Hilfe der 90 Tage-Challenge erhältst, erzähle ich dir heute.

Ich kenne die 90 Tage-Challenge vor allem aus der Ernährung. Aber sie kann auf jeden Bereich unseres Lebens angewandt werden. Warum? Es geht darum, eine Routine zu festigen. Wenn du etwas über eine lange Zeit hinweg immer wieder machst, dann wird es zur Gewohnheit. Und genau das wollen wir erreichen.

Wie ich zur 90 Tage-Challenge gekommen bin und wozu sie gut ist

Eine Zeit lang habe ich diese Challenge oft in Verbindung mit gesunder Ernährung gesehen. Da dachte ich mir: Das probierst du auch! Zuerst habe ich schon daran gedacht, zum Beispiel 90 Tage lang keine Schokolade zu essen. Aber sind wir mal ehrlich: Das würde ich niemals schaffen.

Darum habe ich mir überlegt, wie ich die Challenge anders umsetzen kann. Und da sich der Großteil meines Lebens ums Schreiben dreht, ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich mich dafür entschieden habe. 

Früher ist es mir oft passiert, dass ich ratlos vor meinen offenen Dokumenten gesessen bin und nicht wusste, was ich schreiben soll. Im Endeffekt habe ich dann meistens gar nichts geschrieben. Also musste sich etwas ändern.

Ich habe beschlossen, jeden Tag mindestens 100 Wörter an meinem Manuskript zu schreiben. Ganz egal, was auch passiert. Egal, was dazwischen kommt, ob ich krank bin oder was auch immer. Diese 100 Wörter wollte ich unbedingt durchziehen. Und das habe ich auch getan.

Es war mir egal, ob es „gute“ 100 Wörter waren oder einfach nur Mist, den ich bei der nächsten Überarbeitung wieder rauslösche. Mit ging es lediglich darum, mir selbst etwas zu beweisen. Dass ich es kann. Dass es möglich ist, ohne Ausreden jeden Tag zu schreiben und ein Buch zu beenden. Ich habe an mir selbst und an meiner Einstellung gearbeitet. Und vor allem an meinem Durchhaltevermögen.

Mittlerweile habe ich meine tägliche Mindestanzahl übrigens auf 1.000 Wörter gesteigert.

Wie ich die Challenge in meinen Alltag integriert habe

Vielleicht kennst du meine Buchserie „Dark Spells„. Da erscheint monatlich ein Buch. Ja, du hast richtig gehört: Ich veröffentliche ein Buch pro Monat. Das ist jede Menge Arbeit und es bedeutet, dass ich mir keine Schreibpause gönnen kann. Ansonsten erscheinen die Bücher nicht pünktlich.

Wie schaffe ich es also, jeden Monat ein ganzes Buch zu schreiben? 

Ganz einfach: Ich schreibe immer noch jeden einzelnen Tag. Und dafür habe ich lange und hart trainiert. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich. Oft fehlen mir Ideen oder ich fühle mich nicht gut. Aber ich versuche, mich zusammenzureißen und an meine Challenge zu denken. Hauptsache, ich schreibe.

Wie kannst du mit Hilfe der Challenge mehr schreiben?

Natürlich musst du keine 1.000 Wörter am Tag schreiben. Das wäre auch zu viel verlangt für Einsteiger. Aber wie wäre es mit: 90 Tage lang jeden Tag 100 Wörter schreiben? Das ist auch mit einem Ideentief wie dem, mit dem ich damals zu kämpfen hatte, zu meistern sein. Oder?

100 Wörter sind wirklich nicht – und probieren geht über studieren! Versuch es einfach. Und wenn du das Gefühl hast, das Schreiben in deinen Alltag integriert zu haben, dann wird sich die Wortanzahl ganz von selbst steigern. Du wirst sehen! 

 

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