BASISKURS Modul I: Die Grundidee

 

Hallo! Wie schön, dass du da bist! Dies ist das erste Modul meines neuen Schreibkurses: SCHREIB DEIN BUCH – Basiskurs mit Nina Hirschlehner. Wie du im Titel bereits erkennen kannst, widmen wir uns heute dem Thema „Die Grundidee“. Denn ohne Idee kein Buch – das ist ganz klar. Aber wie kommt man eigentlich an bahnbrechende Ideen? Wie findet man Inspiration? Und kann man Kreativität lernen? Das alles erfährst du im heutigen Seminar.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und ausprobieren!

Die Themen im Überblick:

  • Habe ich das Zeug zum Autor?
  • Die ersten Schritte
  • Das richtige Genre
  • Ideen finden
  • Die Suche nach Inspiration
  • Kreativität trainieren
  • Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten vermeiden

Habe ich das Zeug zum Autor?

Ich denke, das ist eine Frage, die jeden Neuling beschäftigt. Es ist nicht einfach, darauf eine kurze Antwort zu geben. Natürlich kommt es auch darauf an, ob man Talent hat. Aber das ist, finde ich, nicht alles. Schreiben kann man lernen. Wie bei allem anderen wird man mit der Zeit besser. Man darf nur nicht aufgeben. Prinzipiell denke ich, dass jeder das Zeug dazu hat, Autor zu werden. Es gibt keine besonderen Voraussetzungen. Man muss einfach lieben, was man tut.

Jeder benötigt Übung, um in etwas richtig gut zu werden. Wie sagt man so schön? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Mach dir also keine Sorgen über Dinge wie deinen Schreibstil, denn das entwickelt sich von ganz alleine. Je mehr du schreibst (und auch liest), desto besser wirst du und desto schneller findest du deinen eigenen Schreibstil. Natürlich kann ein Gefühl für die deutsche Sprache auch von Vorteil sein. Word findet nicht alle Fehler, ebenso wenig wie Papyrus Autor. Zwar ist letzteres ein sehr gutes Programm, aber es kann sich immer noch irren.

Mein Tipp: Schreibe nur in deiner Muttersprache. Egal, wie gut du eine Fremdsprache auch beherrschen magst, es werden sich immer wieder Fehler einschleichen und das stört die Leser und lässt dich unprofessionell wirken. Das wollen wir aber um jeden Preis vermeiden!

Wenn du mich also fragst, welche Voraussetzungen du haben musst, um Autor zu werden, dann lautet meine Antwort: Du musst Ideen haben. Wenn du keine Ideen hast, worüber sollst du dann schreiben?

Solltest du nun immer noch zweifeln, dann stell dir mal folgende Fragen:

  • Liebe ich meine Geschichte?
  • Möchte ich andere Menschen mit meinen Ideen begeistern?

Wenn du auf beides mit Ja geantwortet hast, dann herzlichen Glückwunsch! Du hast das Zeug zum Autor. Und nun schnapp dir dein Notizbuch und lass uns loslegen!

Die ersten Schritte

Es gibt nicht viel, das du vor dem Schreiben beachten musst. Eigentlich kannst du auch ganz ohne Vorbereitung loslegen. Nicht jeder ist dazu geschaffen, Pläne zu schmieden. Vielleicht bist du ein Freigeist, der besser arbeitet, wenn bei der Geschichte noch alle Türen offen stehen. Das kannst du aber nicht wissen, wenn du noch nie eine Geschichte fertig ausgearbeitet hast! Darum würde ich dir trotzdem empfehlen, gerade beim ersten Buch etwas Arbeit in die Vorbereitung zu stecken. Wenn du beschließt, dass du dich mit dieser Methode unwohl fühlst, kannst du es ja beim nächsten Mal anders machen.

Solltest du schon eine Idee haben, die du aber noch nicht ausgearbeitet hast, kannst du jetzt gleich Schritt für Schritt mitmachen und mit mir deine neue Geschichte ausarbeiten!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Wenn du es noch nicht getan hast, solltest du dir unbedingt ein Notizbuch zulegen, in dem du sämtliche Ideen festhältst. Ob du sie später verwendest oder nicht, ist ganz egal. Hauptsache, du vergisst sie nicht. Denn es gibt nichts Ärgerlicheres, als sich nicht an eine vermeintlich geniale Idee erinnern zu können.

  1. Überleg dir, welche Art von Buch du eigentlich schreiben willst. Soll es ein Jugendbuch werden? Ein Roman? Eine Fantasy-Geschichte?
  2. Schreib dir einige Ideen auf, die du in der Geschichte unterbringen willst. Bestimmt hast du schon ein paar  Vorstellungen, wie die Handlung ungefähr aussehen soll. Verwende erstmal nur Stichworte. Du kannst das Ganze später noch ordnen! Überleg dir zuerst Orte, Ereignisse und was sonst noch wichtig für die Story ist.
  3. Notier dir dann Namen und Charaktereigenschaften der Protagonisten. Hier musst du noch nicht zu sehr ins Detail gehen. Im Modul „Das Ausarbeiten“ erfährst du mehr darüber, wie du dreidimensionale Charaktere erschaffen kannst. Fürs Erste reichen grobe Beschreibungen, um ein Bild in deinem Kopf zu erschaffen. Hierzu kannst du auch Bilder im Internet durchsuchen. Je genauer du deine Charaktere vor die siehst, desto besser. Es wird dir leichter fallen, sich in sie hineinzuversetzen!
  4. Wenn möglich, schreib gleich zu Beginn eine kurze Zusammenfassung, die aus höchstens 2-3 Sätzen besteht! Das kann dir später von Nutzen sein, wenn du die Geschichte mit einem Exposé an Verlage schicken willst. Darüber möchte ich dir aber in einem eigenen Kurs mehr erzählen.
  5. Theoretisch könntest du hier schon zu schreiben beginnen. Es kommt darauf an, ob du ein kreativer Chaot bist oder ob du deine Geschichte lieber etwas strukturierter magst. Anfangs habe ich ohne große Planung zu schreiben begonnen, dadurch aber oft den Faden verloren. Mittlerweile ist es mir lieber, zumindest ein wenig Struktur in die Geschichte zu bringen.
  6. An dieser Stelle fasse ich gerne alle Ideen noch einmal ordentlich zusammen und bringe sie in eine grobe Reihenfolge. Und das führt uns auch schon zum nächsten Punkt.

Das richtige Genre

Oben habe ich es ja schon mal erwähnt – du solltest dir gleich zu Beginn überlegen, welches Genre du schreiben willst. Das ist nicht nur wichtig für die spätere Verlagssuche. Sondern auch, um keinen ungewollten Genremix zu verursachen. Es gibt viele verschiedene Arten von Büchern – Fantasy, Dystopie, Jugendbuch, Erotik, Historisch und vieles mehr. Oft gibt es Verbindungen zwischen zwei Sparten, wie zum Beispiel Romance und Fantasy – Romantasy. Über die zahlreichen Untergruppen musst du dir zunächst keine Gedanken machen. Entscheide dich einfach für das, was dir am meisten zusagt. Bei mir war es zu Beginn Fantasy, mittlerweile schreibe ich auch gerne New Adult.

Wenn dir diese Begriffe jetzt nichts sagen, musst du keine Angst haben. Ich habe dir eine kleine Übersicht im Bereich Fiktion zusammengestellt, um  diesen Punkt etwas verständlicher für dich zu machen:

  • Liebesroman
  • Fantasy
  • Science Fiction
  • Thriller
  • Krimi
  • Horror
  • Historischer Roman
  • Familienroman
  • Reiseroman

Wie finde ich richtig gute Ideen für meine Geschichte?

Wenn du ein Buch schreiben möchtest, dann hast du in der Regel schon eine grobe Idee, worum es gehen soll. In den seltensten Fällen sitzt jemand vor dem leeren Blatt Papier und denkt: „Ich will ein Buch schreiben, aber ich weiß nicht, worüber.“ Natürlich kann dir auch das passieren, aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du schon eine Grundidee hast.

Als Autor ist die mit Abstand häufigste Frage, die mir gestellt wird: Woher bekommst du deine Ideen? Und ich finde, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ideen kommen und gehen, wie sie gerade wollen. Aber genau das macht sie so besonders. Ich denke, die besten Ideen für Bücher findet man, wenn man aufmerksam durch die Welt geht.

Vielleicht kennst du die kleine Anekdote ja schon, aber ich erzähle sie dir hier trotzdem noch einmal. Und zwar geht es um den Titel meines Romans „Lass uns Träume sammeln„. Viele Leute haben mir schon geschrieben und gesagt, dass sie den Titel so toll finden. Dann muss ich jedes Mal schmunzeln. Warum? Weil der Buchtitel eigentlich nur durch ein Missverständnis entstanden ist! Auf dem Weg zur Arbeit bin ich mal an zwei Leuten vorbeigelaufen, die sich unterhalten haben. Und plötzlich sagt der eine zum anderen: „Was machst du heute?“ Und der andere sagt: „Ja, ich geh später noch raus. Ich will noch Träume sammeln.“ Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass ich mich verhört habe. Aber der Satz hat etwas in meinem Gehirn losgetreten. Du siehst, es kann so einfach sein, eine Idee zu entwickeln. Man muss nur hinhören.

Sollte das aber auch noch nicht klappen, habe ich hier 4 Tipps für dich vorbereitet, wie du an neue Ideen gelangst:

Tipp Nr. 1: Verlasse deinen Arbeitsplatz und geh eine Runde spazieren. Am besten alleine und ohne Kopfhörer. Schau dir mal die Welt um dich herum ganz genau an und achte auf Details. Du kannst dich auch in ein Café setzen und dir die Leute dort mal genauer ansehen. Wie verhalten sie sich? Wie sehen sie aus? Lass dich einfach von deiner Umgebung inspirieren und ich bin mir sicher, du findest ein paar neue Ideen.

Tipp Nr. 2: Das  ist etwas, das ich immer mache, bevor ich ein neues Buch beginne. Ich setze mich an den PC und gehe auf Pinterest. Das ist, falls du die Seite nicht kennst, eine unerschöpfliche Quelle an wundervollen Bildern. Du kannst dir dort einen Ordner anlegen und alle Bilder reinspeichern, die zu deinem neuen Projekt passen. Sei es nun deine Vorstellung von den Charakteren, Orte oder einfach Zitate, die dir gefallen. Mir hilft das immer ungemein, aber du musst aufpassen. Zumindest ich bin so jemand, der einfach viel zu viel Zeit auf Pinterest verbringen kann. Am besten stellst du dir einen Wecker auf deinem Handy, um nicht im Internet zu versumpfen.

Wenn du sehen möchtest, wie eine solche Pinnwand bei mir aussieht, kannst du gerne mal auf meiner Seite vorbeischauen.

Tipp Nr. 3: Noch was, das mich sofort in Schreibstimmung bringt. Und das Beste: Du kannst es sogar während des Schreibens machen. Geh auf YouTube, Spotify oder wo immer du auch Musik hörst, und erstell dir eine Playlist zu deinem neuen Projekt. Auch wenn du noch nicht weißt, wie der Plot der Geschichte aussieht, kannst du hier schon mal die Grundstimmung festlegen. Sind es eher schnelle Lieder, die dir gefallen? Oder möchtest du für dein neues Buch eher etwas Langsames?

Beispiel gefällig? Bevor ich mit „Lass uns Träume sammeln“ begonnen habe, habe ich mir erst mal eine Playlist erstellt. Ich wusste von Anfang an, dass die Geschichte eher düster sein soll. Es sollte etwas mit Träumen, dem Mond und den Sternen zu tun haben. Also hab ich meine iTunes-Mediathek durchsucht. Die ersten Lieder, die ich hinzugefügt habe, waren »Dirty Laundry« von All Time Low, »Shout at the moon« von Mallory Knox und Justified von A Day To Remember. Mittlerweile ist die Playlist schon etwas länger, aber die Stimmung ist noch immer die gleiche wie am Anfang. Und ich denke, sie spiegelt sich auch im Buch ganz gut wieder.

Tipp Nr. 4: Mein letzter Tipp ist ziemlich simpel. Du musst lesen. Sehr viel sogar. Das soll natürlich nicht heißen, dass du Ideen klauen sollst. Aber vielleicht kommst du ja an eine Stelle, wo du dir denkst: Also, ich an der Stelle der Protagonistin hätte das ganz anders gemacht. Oder vielleicht hättest du den Plottwist, also die überraschende Richtungsänderung im Buch, völlig anders erwartet. Denk mal genau darüber nach, was dich an der einen oder anderen Stelle gestört hat. Womöglich entspringt daraus schon deine nächste Idee.

Ich denke, diese Tipps werden dir auf jeden Fall helfen, auf neue Gedanken zu kommen. Wenn nicht, dann musst du deine Inspiration etwas ankurbeln!

Auf der Suche nach Inspiration

Ich persönlich arbeite am besten, wenn ich mich inspiriert fühle. Inspiriert und motiviert. Aber woher nimmt man die Inspiration?

Vielleicht hast du schon einmal Die Sims 4 gespielt. Weißt du, wann ein Sim inspiriert ist? Zum Beispiel nach einer nachdenklichen Dusche. Oder wenn er ein besonders tolles Gemälde gemalt hat. Auch wenn es absurd klingt, ist das doch gar nicht so weit von der Realität entfernt. Es gibt viele Dinge, die mich inspirieren. Mal ganz abgesehen von den bereits genannten Dingen (ein Spaziergang, Musik hören, …).

Wenn ich frische Blumen auf dem Tisch stehen habe, arbeite ich automatisch besser. Auch Kerzen und Tee helfen mir, mehr und besser zu schreiben. Ich habe mal gelesen, dass die Farbe blau inspirierend wirken soll. Deshalb sollte man auch einen blauen Desktophintergrund haben – zumindest laut einer Studie.

Finde einfach für dich selbst heraus, was dir am besten hilft. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, sich immer etwas Neues aus dem Ärmel zu schütteln. Man will originell und einzigartig sein. Aber das ist bei der großen Anzahl an Autoren auf diesem Planeten nur schwer möglich. Trotzdem versuchen wir immer, unsere Leser und auch uns selbst mit einer grandiosen Idee zu überraschen.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Aber was ist, wenn ich an meine Grenzen stoße? Wenn mir einfach keine Ideen mehr einfallen? Ich bin der Meinung, dass du davor keine Angst haben musst. Denn Kreativität kennt keine Grenzen.

Kann man Kreativität trainieren?

Oft höre ich den Satz: Ich würde auch so gerne Bücher schreiben, aber ich bin nicht so kreativ. Ich hab keine Ideen. Das ist für mich kein Grund, aufzugeben. Denn ich denke, Kreativität kann man lernen.

Natürlich gibt es Menschen, die von Geburt an kreativ und voller Ideen sind. Für die ist es natürlich einfacher, sich eine Idee aus dem Hut zu zaubern. Aber was ist mit allen anderen? Für die habe ich 3 Tipps vorbereitet, wie man seine Kreativität steigern kann. Ich hab alles selbst ausprobiert, und was soll ich sagen? Es funktioniert! Wenn du also auf der Suche nach Kreativität bist, dann pass jetzt ganz genau auf.

Tipp Nr. 1: Das ist meiner Meinung nach der wichtigste Tipp! Schreibe jeden Tag 3 Ideen auf. Sei es nun eine Buchidee oder ein Projekt, das du machen möchtest. Ein Outfit, das du anprobieren möchtest. Egal, was es ist, schreib es auf. Die Idee muss nicht mal gut sein. Hauptsache, du findest 3 Ideen und hältst sie fest.

Bei mir ist es oft so, dass ich eine Buchidee habe, die in kein Projekt reinpasst. Ich schreibe sie trotzdem auf und jedes Mal, wenn ich ein neues Projekt starte, schaue ich meine »alten« Ideen durch. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, kann es gut sein, dass sich die Szenen auf magische Art und Weise zusammenfügen. Und so überrascht du deine Leser.

Tipp Nr. 2: Lies oft und viel. Ich weiß, diesen Tipp habe ich dir weiter oben schon mal gegeben. Aber da siehst du mal, wie wichtig er ist! Beim Lesen kannst du deinen Gedanken freien Lauf lassen. So entdeckst du neue Sichtweisen. Vielleicht kommt dir ein ganz neuer Gedanke. Versuch’s einfach aus!

Tipp Nr. 3: Umgib dich mit kreativen Menschen! Das klingt einfach – ist es auch. In der Regel solltest du dich immer mit Leuten umgeben, die so sind, wie du gerne werden möchtest. Also suche den Kontakt zu Autoren, Künstlern, oder was auch immer dich interessiert. Du kannst so viel von diesen Menschen lernen! Ich selbst hab auch auf meinem PC einen Ordner mit dem Namen Inspirationen. Da speichere ich Posts von anderen Autoren rein, die sehr schön gestaltet sind. Oder Buchcover, die mir gut gefallen. Es inspiriert mich immer, auch so schöne Dinge erschaffen zu wollen.

Aber wie vermeide ich Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten?

In den letzten Jahren hat man vor allem auf Facebook viel von Plagiatsfällen gehört. Von Autoren, die ganze Textpassagen abkupfern. Ich finde, es gibt in der Welt der Schriftsteller kaum etwas Schlimmeres. Geistiger Diebstahl ist und bleibt Diebstahl. Vermutlich ist gerade deshalb auch eine der größten Ängste eines jeden Autors: Die gleiche Idee zu haben wie ein anderer. Aber wie soll man das bei der Fülle an Büchern überprüfen? Man kann schlecht jedes Buch lesen, das jemals geschrieben wurde. Die gute Nachricht: Jeder Mensch ist anders und jeder denkt anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass du bis ins letzte Detail die gleiche Geschichte schreibst wie ein anderer, ist verschwindend gering.

Natürlich kann es helfen, viel zu lesen. Denn dann weißt du, welche Geschichten es schon auf dem Markt gibt. Aber auch wenn deine Idee schon einmal in einem Roman verarbeitet wurde, soll dich das nicht davon abhalten, sie trotzdem aufs Papier zu bringen. Mittlerweile ist es unheimlich schwer, etwas wirklich Neues zu erschaffen. Es gibt Millionen von Liebesromanen und Vampirgeschichten. In gewisser Art ähneln sie sich wahrscheinlich alle, und doch ist jedes Buch einzigartig. Mach dir also nicht zu viele Gedanken darum, was es schon gibt. Überleg dir lieber, das DU schreiben willst. Was dir Freude bereitet.


Und zum Abschluss der heutigen Lektion habe ich dir noch eine kleine Sammlung von Ideen zusammengestellt, die du in dein Buch einbauen kannst, um sie interessanter zu machen. Du solltest deine Leser immer überraschen – also such nach etwas, das niemand erwarten würde! Am besten legst du dir deine eigene Liste mit Szenen an, die du aus dem echten Leben oder aus dem Fernsehen kennst. Versuche, sie in deine Geschichten einzubauen, um sie ein wenig interessanter und vor alle ECHTER zu gestalten. Mehr zu diesem Thema erfährst du aber im nächsten Modul: „Das Ausarbeiten“.